Aus dem Wollekorb geplaudert Teil 2

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In diesem Teil möchte ich euch heute noch erzählen, wie ihr eure Puppe/Kuscheltiere/Amigurumis beweglich machen könnt und ihnen eine schöne Wangenröte in`s Gesicht zaubert. Außerdem erzähle ich euch, welche Möglichkeiten ihr habt euch selbst das Häkeln beizubringen.

 Beweglichkeit
Um eure Amigurmis mehr "Lebendigkeit" zu verpassen, könnt ihr einige Materialien nutzen um sie beweglich zu machen.

Möchte ich meinen Puppen und Co vollbeweglich, dann ist meine erste Wahl Draht. Da sich dieser etwas dickere Draht mit einer normalen Schere nicht schneiden lässt, braucht ihr demzufolge natürlich auch einen Seitenschneider/Drahtschere. Zum verbiegen des Drahtes eignet sich eine Rundzange. Beides bekommt ihr im Bastelgeschäft oder auch günstig über's Internet.
Wenn ich das Innere meiner Puppen mit Draht fülle, häkle ich zu allererst die Beine, den Rumpf und die Arme. Anschließend forme ich den Draht und füge ihn in den Körper ein. Das Füllen mit Watte mache ich erst nachdem der Draht im Körper ist.
Anfangs wird euch das noch nicht so leicht von der Hand gehen, mit der Zeit bekommt ihr aber ein Gefühl dafür. 

Eine andere Möglichkeit mehr Beweglichkeit ins Spiel zu bringen ist Pfeifenputzer. Pfeifenputzer doppelt nehmen, wer mag kann diesen noch mit Wolle umwickeln (meistens spart man sich dann auch gleich das Stopfen mit Watte) und in Arme und/oder Beine einfügen.


rosiger Teint:

Ganz oft werde ich gefragt, wie ich denn die "Bäckchen" meiner Amigurumis so schön rosig bekomme als ob sie Rouge tragen würden.
Ganz einfach: Sie tragen Rouge *lach*

Ich nehme das Rouge mit einem Wattestäbchen auf und verstreiche es auf die gewünschte Stelle. Das Selbe mache ich mit Wachsmalfarben, Ölkreide oder wenn es permanent (waschfest) sein soll auch mit Textil(stempel)farbe (nicht im Bild).
Ihr könnt wirklich alles nutzen, sogar Filzstifte funktionieren. Optional könnt ihr aber auch z.B. aus rosa Filz kleine Kreise schneiden und diese im Wangenbereich annähen/kleben.
  
Bücher, Videos und Co

Hat man niemanden in seinem Freundes und Bekanntenkreis der einem das Häkeln beibringen kann ist das überhaupt nicht schlimm. Es gibt unzählige Möglichkeiten das Häkeln autodidaktisch zu erlernen. Nur Mut, es ist, auch wenn es anfangs vielleicht etwas komplitziert schein, eigentlich sehr leicht.

Bücher:
Es gibt unzählige Bücher die einem das Häkeln Schritt für Schritt erklären. Am besten ihr schaut einfach mal in der Bücherrei oder im Buchhandel nach, welches euch am Besten zusagt.
Ich nutze lange Zeit : 1x1 kreativ Häkeln: Das große Einsteigerbuch Topp Verlag

Videos:
Wer mit Büchern nicht klar kommt, kann auch Videos schauen.
EliZZZa vom Youtube Kanal Nadelspiel macht meiner Meinung nach die allerbesten Lehrvideos. 
Es gibt aber auch Handarbeitsschulen im Netz wie z.B. Makerist.de . Dort könnt ihr ebenfalls viele Videos zum Thema häkeln finden + sogar passende Materialboxen bestellen.

Pinteres & Co:
Auch das www bietet unendlich viele Möglichkeiten das Häkeln zu lernen und passende Anleitungen zu finden. Fragt Tante Googel z.B. nach kostenlosen Häkelanleitungen für Anfänger, stöbert auf Pinterest, sucht auf Dawanda oder Etsy nach Anleitungen. 

Zeitschriften:
Es gibt auch am Kiosk um die Ecke richtig tolle Zeitschriften zum Thema Häkeln. Meistens sind im hinteren Teil auch nochmal alle wichtigen Maschen die ihr zum nacharbeiten der Anleitungen braucht erklärt.
Sehr gerne mag ich die Simply Häkeln, ich finde das ist eine der tollsten Häkelzeitschriften die es momentan im Handel gibt.

 Simply Häkeln/simply Häkeln Amigurumi
So das war nun erst einmal das Wichtigste zusammengefasst. Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen ein wenig weiterhelfen und wünsche euch nun ganz viel Spaß beim häkeln.
Falls ihr noch Fragen habt, schreibt sie gerne in die Kommentare.

Alles Liebe eure Madame Fux 
Reaktionen:

Kommentare:

  1. Danke für die Tipps, du machst so wunderbare Puppen 🌹👍sie haben so viel Ausdruck und sind so liebenswert. 💝

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Danke für dein Kommentar ❤️